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In diesem Bereich finden Sie Informationen, die nicht ganz "Neu" sind, jedoch informativ.

Aus der Kirchgemeinderatssitzung vom 12. Februar 2009.

Das beauftragte Architekturbüro Flubacher, Nyfeler und Partner hat in einem ausführlichen Bericht Vorschläge für das weitere Vorgehen zur Dom-Aussenrenovation vorgelegt. Damit der nächsten Kirchgemeindeversammlung vom 27. Mai der notwendige Kreditbeschluss unterbreitet werden kann, hat der Rat die nächsten Schritte festgelegt. Als zweiten Sitzungsschwerpunkt hat sich der Rat mit dem weiteren Vorgehen bei der Umsetzung der Anschaffung einer neuen Lautsprecheranlage befasst. Damit die verschiedenen Bedürfnisse formuliert werden können und die Betroffenen einbezogen sind, hat der Rat die Einsetzung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen.

Ph. Staub Verwalter


Der Rat traf sich zur ersten Sitzung der neuen Amtsperiode am 14. Januar 09

Der Rat traf sich zur ersten Sitzung der neuen Amtsperiode, die am 1. Januar 2009 begonnen hat und bis zum 31. Dezember 2012 dauert. Der Rat hat sich konstituiert. Klaus Schuldt wurde zum Stellvertreter des Präsidenten gewählt und die Ressorts wie folgt verteilt: Bau Alois Schmidlin / Finanzen Martin Zimmermann / Personal Klaus Schuldt / Diakonie Anette Harings / Jugend Nelly Batliner. Pfarrer Daniel Fischler nimmt von Amtes wegen Einsitz und betreut die Pfarreianliegen. Niggi Thurnherr steht dem Rat als Präsident vor und vertritt diesen auch in der Synode.
Als weiterer Schwerpunkt dieser Sitzung hat sich der Rat über die geplante Revision der Anstellungs- und Besoldungsordnung der Landeskirche informiert und mögliche Auswirkungen besprochen.

Ph. Staub Verwalter

Bericht aus der Kirchenratssitzung vom Mittwoch 17.12.08

Vor der letzten ordentlichen Sitzung dieser Amtsperiode durfte der Kirchgemeinderat anlässlich eines Apéros eine Vertretung des Vereinsvorstandes der „Freunde des Doms“ empfangen. Dabei konnte diesem der Dank für den Einsatz für den Dom übermittelt werden.  In der vorweihnachtlich dekorierten Sitzungslokalität wurde die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch rege genutzt. An der anschliessenden Sitzung wurde dann festgelegt, dass weitere Vereine und Institutionen jeweils vor der Ratssitzung zwecks Würdigung ihrer Arbeit und zum Erfahrungsaustausch empfangen werden sollen. Neben den vielen administrativen und eher trockenen Traktanden durfte der Rat auch die alljährlichen Vergabungen vornehmen. Früher als geplant konnte der Präsident die Sitzung schliessen. 

Mit dem Dank an alle Leserinnen und Leser dieser Mitteilungen sowie an die Ratsmitglieder, Seelsorgenden und alle Kirchgemeindemitglieder wird die Berichterstattung aus dem Rat für diese Amtsperiode abgeschlossen. Mitte Januar 2009 trifft sich der Rat zur konstituierenden Sitzung in der bisherigen Zusammensetzung wieder. Mit neuem Elan werden dann die nächsten vier Jahre in Angriff genommen.

Der Aktuar Ph. Staub

Kurzbericht über die Kirchgemeindeversammlung vom 20. Nov. 2008

49 Anwesende haben dem Kirchgemeinderat die Kompetenz erteilt, eine neue Mikrofonanlage für den Dom mit maximalen Kosten von 40'000.-- anzuschaffen. Der Voranschlag 2009 wurde wie beantragt mit einem Mehraufwand von 2’295.-- genehmigt und der Steuerfuss für das Jahr 2009 bei 8 % der Staatssteuer belassen. Die Einnahmen reichen aktuell gerade aus um die laufenden Kosten zu decken.
Für die 2009 beginnende neue vierjährige Amtsperiode wurden die bisherigen Kirchgemeinderatsmitglieder Niggi Thurnherr (Präsident), Nelly Batliner Holzer, Annette Harings-Kaim, Alois Schmidlin, Klaus Schuldt sowie Martin Zimmermann wiedergewählt. Pfarrer Daniel Fischler gehört dem Rat von Amtes wegen an. Philip Staub wurde als Kassier und Schreiber (Aktuar) wiedergewählt.
Für den zurückgetretenen Marcel Brenninkmeijer wurde neben den bisherigen Mitgliedern Werner Husi und Monika Kohler, Hans-Peter Maritz neu in die Rechnungsprüfungskommission gewählt. Das Wahlbüro wurde infolge Rücktritt von Sepp Gasser neben den wiedergewählten Mario Casanova und August Dietrich mit Edith Dudler ergänzt. Ebenso wiedergewählt wurden die beiden bisherigen Mitglieder der Synode, Werner Husi und Philip Staub.
Aufgrund der erfolgten Änderung der Kirchenverfassung mussten verschiedene Anpassungen der Kirchgemeindeordnung vorgenommen werden. Diese wurden allesamt verabschiedet.
Ausführlich wurde über die Resultate der durchgeführten Zustandsanalyse an der Gebäudehülle des Doms informiert. Es wurde festgestellt, dass der Dom in einem guten Zustand sei und nur wenige Arbeiten notwendig sind. Eine entsprechende Kreditvorlage ist für die nächste Kirchgemeindeversammlung geplant (ein ausführlicher Bericht dazu folgt in einem späteren „Kirche heute“).
Anschliessend konnte der wiedergewählte Kirchgemeinderatspräsident alle Anwesenden zum Apéro einladen.

Der Aktuar, Ph. Staub

Bericht aus dem Kirchgemeinderat us der Sitzung vom 20. Okt. 2008

Anlässlich seiner hat der Rat intensiv und in zweiter Lesung das Budget 2009 bearbeitet. Dabei hat er darum gerungen, das selbstgesetzte Ziel eines in etwa ausgeglichenen Budgets zu erreichen. Es ist nicht ganz leicht gefallen, die verschiedenen, berechtigten finanziellen Bedürfnisse gegeneinander abzuwägen und schlussendlich einen Entscheid zu fällen. Nur mit Verzicht auf gewisse Vorhaben konnte schlussendlich ein Budget mit einem kleinen Mehraufwand von Fr. 2'295.-- verabschiedet werden.
Verschiedene Gesuche um Ausnahmebewilligungen für die Nutzung der Kirchgemeinde-Räumlichkeiten wurden behandelt und die Arbeitsvergabe von Malerarbeiten am Domplatz 10 und 12 wie auch für die Verbesserung der Absperrung des Chorraums im Dom  wurden vorgenommen.
Zusätzlich wurde auch noch die nächste Kirchgemeindeversammlung vorbereitet. Dabei durften die  Ratsmitglieder erfreut zur Kenntnis nehmen, dass bis auf je ein Mitglied der Rechnungsprüfungskommission sowie des Wahlbüros sich alle Behördenmitglieder wiederum zur Verfügung stellen und für die vakanten Funktionen bereits entsprechende Kandidaturen vorliegen.
In grosser Dankbarkeit durfte der Rat schliesslich auch noch vom grosszügigen Beitrag der Einwohnergemeinde von CHF 10'000.-- an die Kosten der Renovation des Dom-Hauptportals  Kenntnis nehmen.

Der Aktuar Ph. Staub

"Der Dom ist ein Sanierungsfall"
war kürzlich in einer bekannten Basler Zeitung zu lesen. Der Kirchgemeinderat sieht sich veranlasst, dazu Stellung zu nehmen.
Die in den Jahren 2003-2006 durchgeführten Messungen betr. Bausubstanz, Feuchtigkeit, Innenklima des Doms konnten soeben abgeschlossen werden. Die Resultate zusammengefasst:
- Dom befindet sich in einem guten Bauzustand
- Es wurden keine Setzungen festgestellt
- Der Lüftungskanal um den Dom verringert die Luftfeuchtigkeit
- In den Aussenmauern ist dank dieses Kanals eine geringe Feuchtigkeit vorhanden
- In Bezug auf den Steinplattenboden im Schiff des Domes besteht kein Handlungsbedarf
- Heikel und im Auge zu behalten ist die Abschieferung der Sandsteinplatten (Nitratversalzung) im Chor
- Die Bauhülle des Domes erweist sich als zu wenig 'luftdicht'
Ein wichtiges Anliegen ist die Verbesserung des Innenklimas während der Heizperiode und die Verringerung des Luftaustausches. Dies kann durch einen geänderten Heizbetrieb und eine bessere Abdichtung der Fenster und Türen erreicht werden. Diese Massnahmen sind zum Teil schon umgesetzt oder werden in Angriff genommen.

Fazit: Der Dom ist kein Sanierungsfall. Als Daueraufgabe bleibt uns: Genaue Beobachtung und Überprüfung von Bausubstanz und Raumklima, sowie Ergreifung von geeigneten Massnahmen.

Für den Kirchgemeinderat Bruno Weishaupt, Präsident

     

Pressetext: Baulicher Zustand Dom zu Arlesheim Ergebnisse der Messperiode 2003 - 2006

In den Jahren 2003 bis 2006 hat die Röm.-Kath. Kirchgemeinde als Eigentümerin des Domes gemeinsam mit der Kantonalen Denkmalpflege und unter Beizug von Bundesexperten die Bausubstanz, die Baufeuchtigkeit und das Innenklima des Domes untersucht.
Anlass waren die Renovation und die Reparatur der Silbermannorgel sowie Schäden in den Sandsteinplatten, deren Ursprung unbekannt war.
Die spezielle Problematik beim Dom liegt in einem anzustrebenden Gleichgewicht beim Innenklima, das wegen der Orgel bezüglich Luftfeuchtigkeit nicht zu trocken und bezüglich Wärme für die Besucher speziell im Winter nicht zu kalt sein sollte.
Kürzlich konnten diese Untersuchungen abgeschlossen werden. Zusammenfassend zeigt sich folgendes Bild:
Der Dom befindet sich in Anbetracht von Baugrund und Gebäudealter in einem guten Bauzustand. Die aus dem Untergrund in den Dom eindringende Feuchtigkeit ist auf seine Lage und seine Stellung in einem stark durchnässten Baugrund aus Lösslehm zurückzuführen. Setzungen des Domes konnten nicht festgestellt werden. Die eindringende Feucht beeinflusst das Raumklima im Innern des Domes, und damit speziell auch den Zustand der Orgel, wie dies bei deren Reparatur erneut offenkundig wurde. Der vor über zwanzig Jahren erstellte Lüftungskanal um den Dom herum verringert die Luftfeuchtigkeit, mit einer zusätzlichen Abdichtung kann seine Wirkung noch gesteigert werden. Die Versalzungen der Sandsteinplatten im Innern des Domes sind auf frühere Bestattungen zurückzuführen, sie werden sich in den nächsten Jahren weiter abbauen. Die Bauhülle des Domes erweist sich als zu wenig "luftdicht" - wie dies bei historischen Kirchenbauten häufig anzutreffen ist - und die heutige Heizung als ungeeignet. Mit einem geänderten Heizbetrieb und mit Detailmassnahmen an der Raumhülle konnten das Raumklima und die Luftzirkulation bereits positiv beeinflusst werden und zusätzliche Verbesserungen werden demnächst noch durchgeführt, so dass einerseits Schäden an der Orgel auszuschliessen sind und anderseits die Komfortbedürfnisse der Besucher weitgehend erfüllt werden können.
Daueraufgabe bleiben die genaue Beobachtung und Ueberprüfung von Raumklima und Bauzustand.
Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Presse noch separat eingeladen, um sich an Ort und Stelle über die Untersuchung und Massnahmen zu informieren.

Rolf M. Plattner
1.9.06

Seitenaltäre im Dom

Wie Sie sicher bemerkt haben, konnten die Reparaturarbeiten an den sechs Seitenaltären im Dom noch vor Ostern abgeschlossen werden. Zuerst wurde der alte Bauschutt aus den vor den Altären gelegenen "Gruben" ausgehoben, archäologisch erfasst und die "Gruben" getrocknet. Gleichzeitig wurden alle "Gruben" und Seitenaltäre auf Fäulnispilze und Hausschwamm untersucht und behandelt. Vier der aus Eichenholz bestehenden Abdeckungen wurden sorgfältig renoviert, zwei neu erstellt. Gleichzeitig konnte die Lüftung des Hohlraumes unter diesen Abdeckungen verbessert werden, damit die Feuchtigkeit abtrocknen kann, die von unten her in die Böden und in die Seitenaltäre eingedrungen ist.

Der Kirchgemeinderat, 24.3.05

Verschiebt sich der Dom?

Seit über einem Jahr wird der Dom bezüglich seiner Lage vermessen und kontrolliert. Die dritte Messperiode ist nun abgeschlossen. Es zeigt sich, dass unser Dom sich in den letzten Jahren nicht verschoben hat, einzig ein Messpunkt an einer Turmecke hat sich um 0.8 Millimeter (!) gesenkt. Diese Ergebnisse sind beruhigend, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass im Frühjahr und im Herbst des letzten Jahres zwei Erdbeben zu verzeichnen waren, die auch in Arlesheim verspürt wurden. Der Kirchgemeinderat wird in den nächsten Wochen vermehrt über diese Fragen berichten, um der häufig falschen Berichterstattung in den Medien entgegenzutreten.

Der Kirchgemeinderat, 28.1.05

Heizung im Dom

Wir weisen wieder einmal darauf hin, dass der Kirchgemeinderat vor einigen Jahren beschlossen hat, die Heizung im Dom nur noch sparsam einzusetzen, nachdem an der Gipsdecke mit den kostbaren Fresken sowie in den Windladen der Silbermann-Orgel gefährliche Risse aufgetreten sind. Die Windladen sind das eigentliche Kernstück einer Orgel, in welchem der Wind auf die gewünschten Pfeifen verteilt wird. In Arlesheim bestehen sie aus über 250 Jahre altem Eichenholz, das bereits an zahlreichen Stellen nicht mehr dicht ist und deshalb in absehbarer Zeit einer kostspieligen Reparatur unterzogen werden muss. Sowohl der Gips als auch das Holz enthalten bekanntlich einen beträchtlichen Teil Wasser. Wenn bei kalten Aussentemperaturen zu stark geheizt wird, beschleunigt sich die Austrocknung der Luft und ihrer Umgebung über Gebühr, sodass irreparable Schäden entstehen können. Wir bitten deshalb alle GottesdiensbesucherInnen um Verständnis für die Vorsichtsmassnahme, wollen wir doch unser schönen Dom auch den kommenden Generationen bewahren. Vielen Dank!

Kirchgemeinderat, 13.07.03