Verein der Freunde des Domes
 

Der Zweck des Vereins besteht darin, die römisch-katholische Kirchgemeinde als Eigentümerin in ihren Bestrebungen zur Erhaltung und Pflege des Domes und der sich darin befindlichen Silbermann-Orgel zu unterstützen, die kulturelle und historische Bedeutung von Bauwerk und Orgel bekannt zu machen und in weite Kreise der Bevölkerung zu tragen.

Der Verein sucht seine Ziele zu erreichen durch:

  • persönliches Engagement seiner Mitglieder für den Vereinszweck
  • regelmässige Information der Bevölkerung durch Zeitungsartikel, Publikationen, Vorträge, Führungen etc.
  • Unterstützung der Bestrebungen zum Schutze und zur Erhaltung des Domes und der Silbermann-Orgel seitens der Eigentümerin, der kantonalen und der eidgenössischen Denkmalpflege
  • Förderung der Geschichtsforschung über den Dom

Madonna geschaffen von Albert Schilling

Gehören auch Sie zu den Freunden des Domes?

Mit dem jährlichen Mitgliederbetrag von Fr. 30.- (Ehepaarbeitrag: Fr. 50.-) sind für Mitglieder interessante Kultur-Angebote verbunden:

  • verbilligter Eintritt in ein Domkonzert
  • die Möglichkeit, zu verbilligten Preisen an interessanten Vorträgen, Führungen und kulturhistorischen Reisen teilzunehmen
  • kostenlose Zustellung kleiner Broschüren zur Geschichte des Domes und des Fürstbistums Basel usw.

Wer als Mitglied dem Verein beitreten möchte oder sich für eine Mitgliedschaft interessiert, melde sich bei:

Marcel Huber, Präsident
Rebgasse 14,
4144 Arlesheim,
Tel. 061 701 31 95
marcel.huber@intergga.ch

Anmeldungen nimmt auch der Kassier des Vereins entgegen:

Heinz Meier
Ziegelackerweg 32,
4144 Arlesheim,
Tel. 061 701 49 67
heinz.meier.arl@datacomm.ch

Martin Vogt, 1781-1854 - ein (fast) in Vergessenheit geratener Kirchenmusiker

Kürzlich erhielt die röm.-kath. Kirchgemeinde  Arlesheim aus dem Nachlass der Nachfahren von Martin Vogt ein Porträt dieses einst berühmten und virtuos aufspielenden Musikers und Organisten geschenkt. Das  Gemälde hat jetzt im Domhof einen würdigen Platz gefunden.

Vor zehn Jahren bannte der Domchor zwei Messen aus Vogts Chor- und Orgelwerken auf Tonträger. Wir nehmen dieses Geschenk zum Anlass, das Wirken Martin Vogts etwas näher ins Licht zu rücken. Der wandernde Kirchenmusikant aus Kulmain in der Oberpfalz war als hilfsbereiter und vielseitiger Diener der Musik, ein gern gesehener Gast in zahlreichen Kirchen und Klöstern Europas. Er scheute sich nicht, eigene galant und heiter wirkende Kurzfassungen der längeren Originalkompositionen zu liefern. Seine Aufenthalte in der Schweiz führten ihn nach Einsiedeln, Mariastein, Disentis, Chur, St. Urban, Arlesheim, Basel, Bern und St. Gallen. In seinen „Erinnerungen eines wandernden Musikers“ schilderte er farbig seine Erlebnisse mit weltlichen und geistlichen Gastgebern. Von 1812 bis 1823 versah er den hiesigen Schul- und Orgeldienst und erhielt 1819 aufgrund seiner Verdienste in der Jugendbildung gegen die Gebühr von Fr. 80.- a.W. das Arlesheimer Bürgerrecht. In Basel wurde Vogt mit den berühmtesten Musikern seiner Zeit bekannt und von diesen auch in Arlesheim besucht, so u.a. von Carl Maria von Weber, Spohr, Romberg und dem Sohne des von ihm besonders verehrten Mozart. Angebote nach Paris und London schlug er allesamt aus. Einer seiner zwei Söhne namens Joseph war Schuhmacher und Vater der hiesigen Bürger Vogt. 1854 starb M. Vogt in Colmar.

CD’s können für Fr. 30.-- auf dem Sekretariat, Domplatz 10, während den Öffnungszeiten bezogen werden